Eine Pille zur Behandlung von COVID könnte bald zur Verfügung stehen, sagen Wissenschaftler

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Antivirale Medikamente in Pillenform werden derzeit in klinischen Studien entwickelt und könnten laut Wissenschaftlern schon in wenigen Monaten auf den Markt kommen.

Mindestens drei antivirale Medikamente für COVID-19 befinden sich in der klinischen Erprobung, deren Ergebnisse laut Carl Dieffenbach, Direktor der Abteilung für AIDS am National Institute of Allergy and Infectious Diseases, im Spätherbst oder Frühwinter zu erwarten sind.

„Ich denke, dass wir in den nächsten Monaten Antworten auf die Frage haben werden, was diese Pillen bewirken können“, so Dieffenbach gegenüber Kaiser Health News.

Dieffenbach sagte, dass das am weitesten fortgeschrittene Medikament, Molnupiravir, von Merck & Co. und Ridgeback Biotherapeutics entwickelt wird. Die beiden anderen Medikamente stammen von Pfizer und sind vorerst als PF-07321332 und AT-527 bekannt.

Diese beiden Medikamente werden von Roche bzw. Atea Pharmaceuticals entwickelt.

Nach Angaben von Kaiser Health News wirken diese Medikamente, indem sie „die Fähigkeit des Virus, sich in menschlichen Zellen zu vermehren“, blockieren.

Sie sind jedoch noch Monate davon entfernt, von der US Food and Drug Administration (FDA) zugelassen zu werden. Bislang ist das einzige von der FDA zugelassene antivirale Mittel gegen COVID-19 Remdesivir.

Im Gegensatz zu den drei derzeit untersuchten Medikamenten kann Remdesivir nach Angaben der FDA nur intravenös an Patienten verabreicht werden, die krank genug sind, um mit dem Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.

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